Veeam Archive - Daniel Gutermuth https://danielgutermuth.de/tag/veeam/ IT Blog Wed, 15 Dec 2021 14:43:57 +0000 de hourly 1 Veeam – Fileserver Archiv in Azure Speicherkonto sichern https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-archiv-in-azure-speicherkonto-sichern/ Sat, 04 Dec 2021 13:52:12 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=389 Veeam bietet die Möglichkeit ein Azure Speicherkonto als Archiv für die Datensicherung zu verwenden. Voraussetzungen Ein Azure Speicherkonto muss erstellt und in Veeam eingebunden sein. [...]

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Veeam bietet die Möglichkeit ein Azure Speicherkonto als Archiv für die Datensicherung zu verwenden.

Voraussetzungen

Ein Azure Speicherkonto muss erstellt und in Veeam eingebunden sein.

Lösung

In der Veeam Backup and Replication Konsole in den Reiter Home wechseln und unter Backup in die Einstellungen des jeweiligen File-Backup-Jobs gehen.

In den Eigenschaften in den Punkt Storage wechseln und die Option „Keep previous file versions for xxx“ aktivieren. In das Eingabefeld die gewünschte Dauer angeben.

Unter Archive repository das Azure Blob Storage auswählen. Mit der Option Files to archive lassen sich bestimmte Dateien für die Archivierung ausnehmen.

Zum Übernehmen der Einstellungen Finish klicken.

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Veeam – Azure Blob Storage erstellen und anbinden https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-azure-blob-storage-erstellen-und-anbinden/ Sat, 04 Dec 2021 13:38:16 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=367 In Veeam Backup and Replication ist es möglich ein Azure Blob Storage einzubinden. Dieser Storage kann beispielsweise als Archiv für die Datensicherung verwendet werden. Lösung [...]

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In Veeam Backup and Replication ist es möglich ein Azure Blob Storage einzubinden. Dieser Storage kann beispielsweise als Archiv für die Datensicherung verwendet werden.

Lösung

Im Azure Portal anmelden, in die Speicherkonten wechseln und dort auf Erstellen klicken.

Das Abonnement wählen und eine Ressourcengruppe erstellen (in diesem Beispiel „Backup“).

Einen Speicherkontenname vergeben, sowie die Region, Leistung und Redundanz wählen.

Im Reiter Erweitert sicherstellen, dass Zugriff auf Speicherschlüssel aktivieren ausgewählt ist.

Unter Blobspeicher, die Zugriffsebene auf Kalt setzen.

Hinweis: Heiß ist ebenfalls möglich, kostet aber mehr. Für reine Backups ist Kalt, in den meisten Fällen, die Richtige Wahl.

Im Reiter Netzwerk ist es Best-Practice die Konnektivitätsmethode nicht öffentlich zu schalten. Aus Vereinfachungsründen wird sie hier auf dem Standard belassen.

Die Punkte im Reiter Datenschutz können belassen werden. Anschließend auf Überprüfen + Erstellen klicken.

Wurden keine Konfigurationsfehler gefunden, auf Erstellen klicken.

Nachdem die Bereitstellung abgeschlossen wurde, in die Ressource wechseln und unter Datenspeicher auf den Punkt Container klicken und einen Container erstellen. Dazu einen Namen vergeben und mit Erstellen bestätigen.

Als letzter Punkt in Azure muss der Zugriffsschlüssel für das Speicherkonto zwischengespeichert werden. Dazu in den Reiter Sicherheit + Netzwerkbetrieb und auf Zugriffsschlüssel klicken. Über Schlüssel anzeigen den Schlüssel für key1 zwischenspeichern.

Hinweis: Am Ende den zwischengespeicherten Zugriffsschlüssel wieder löschen und nicht weitergeben!

In Veeam Backup and Replication wechseln und durch den Reiter Backup Infrastructure einen Rechtsklick auf den Punkt Backup Repository machen und Add backup repository wählen. Anschließend bis zu Azure Blob Storage durchklicken.

Einen Namen wählen.

Als nächstes müssen die Zugangsdaten für den Zugriff auf das Azure Speicherkonto mit Add hinzugefügt, sowie die passende Region ausgewählt werden.

Unter Account den Namen des Speicherkontos angeben, wie es in Azure angelegt wurde, sowie unter Shared Key den zwischengespeicherten Zugriffsschlüssel eintragen. Mit OK bestätigen und weiter mit Next.

Als nächste muss der zuvor in Azure erstellte Continer ausgewählt (hier „veeam“) und anschließend bei Folder über Browse ein neuer Ordner im Container erstellt werden. Mit OK bestätigen und mit Apply übernehmen.

Nach Abschluss wird der Azure Blob Speicher unter Backup Respository angezeigt und kann z.B. in einem Backup-Job eingebunden werden.

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Veeam – Fileshare hinzufügen und sichern https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-fileshare-hinzufuegen-und-sichern/ Thu, 02 Dec 2021 14:09:13 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=277 Mit Veeam Backup and Replication lassen sich nicht nur virtuelle Maschinen sichern, sondern auch Fileserver bzw. File Shares. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Hinzufügen [...]

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Mit Veeam Backup and Replication lassen sich nicht nur virtuelle Maschinen sichern, sondern auch Fileserver bzw. File Shares.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Hinzufügen eines File Shares und das Erstellen eines Backup-Jobs für diesen File Share.

Lösung

Über die Veeam Backup and Replication Konsole mit dem Veeam Server verbinden.

Dort in den Reiter Inventory wechseln und einen Rechtsklick auf File Share machen und Add file share auswählen.

Hier die Auswahl treffen, um welche Art von File Share es sich handelt. In diesem Beispiel ist es ein SMB Share. Die Vorgehensweise ist bei allen fast identisch.

Im nächsten Fenster den SMB-Share als UNC-Pfad angeben und ggf. Anmeldeinformationen anfügen, falls der Share oder Ordner darin nur für bestimmten Benutzer zugänglich sein sollte. Anmeldedaten können mit Add hinzugefügt werden.

Die Processing-Einstellungen können bei den Standardwerten belassen werden. Beim Cache Repository darauf achten, dass dort (wenn möglich) ein performanter Speicher ausgewählt ist.

Mit Apply die Konfigurationen bestätigen.

Sobald Veeam die Einstellungen verarbeitet hat, kann der Assistent mit Finish beendet werden.

Unter Inventroy im Punkt File Shares ist nun der SMB Share sichtbar.

Um diesen Share zu sichern, muss im Reiter Home ein Rechtsklick auf Jobs getätigt werden und dann über Backup auf File share geklickt werden.

Im Assistenten einen Job Namen vergeben.

Anschließend über Add den vorher hinzugefügten Share in das Backup aufnehmen und mit OK bestätigen.

Unter Storage das entsprechende Backup Repository für den Backup-Job auswählen.

Hier kann auch die Aufbewahrungszeit angepasst werden oder ein Archiv für Daten außerhalb der Aufbewahrungsfrist angegeben werden.

Der Backup-Job kann auch verschlüsselt werden. Dazu in Storage auf Advanced klicken und im neuen Fenster in den Reiter Storage wechseln und dort die Encryption aktivieren. Mit OK bestätigen.

Einen aufkommenden Hinweis mit Yes bestätigen.

Wie für VM Backup-Jobs, besteht auch hier die Möglichkeit einen Copy-Job zur Spiegelung einzurichten.

Zuletzt muss ein Zeitplan für die Ausführung des Backup-Jobs definiert werden.

In diesem Beispiel wird jeden Tag um 22Uhr der Backup-Job ausgeführt. Bei Fehlversuchen werden insgesamt bis zu drei Wiederholungen im 10 Minutentakt durchgeführt.

Falls gewünscht, kann ein Backup-Fenster definiert werden. Dort kann ausgewählt werden, wann Backups durchgeführt werden dürfen und wann nicht. Laufen Backup-Jobs in die Verbotszone, werden sie abgebrochen.

In diesem Beispiel dürfen Backups zwar jeden Tag durchgeführt werden, aber zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Während am Samstag und Sonntag Backups den ganzen Tag laufen dürfen, werden sie Montag bis Freitag in der Zeit von 7Uhr bis 18Uhr untersagt. Läuft das Backup, wie definiert, am Sonntag um 22Uhr an und ist nicht bis Montag 7Uhr abgeschlossen, wird es automatisch beendet.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-59.png

Wurde der Assistent erfolgreich abgeschlossen, findet sich der neu erstellte Backup-Job in der Konsole unter Jobs. Dort sind auch die letzten Statusberichte verfügbar.

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Veeam – Backup Copy Job erstellen https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-backup-copy-job-erstellen/ Thu, 02 Dec 2021 13:14:49 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=263 Es ist gängige Praxis, Backup-Jobs via Copy-Jobs zu spiegeln. Dadurch wird eine höhere Redundanz der Daten erreicht. Lösung Über die Veeam Backup and Replication Konsole [...]

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Es ist gängige Praxis, Backup-Jobs via Copy-Jobs zu spiegeln. Dadurch wird eine höhere Redundanz der Daten erreicht.

Lösung

Über die Veeam Backup and Replication Konsole mit dem Veeam Server verbinden.

Im Reiter Home einen Rechtsklick auf Jobs machen und dort über Backup copy den Punkt Virtual machine wählen.

Im Assistenen dem Copy Job einen Namen geben und weiter mit Next.

Nun über Add den Backup-Job wählen, für welcher dieser Copy-Job dienen soll.

Mit OK bestätigen.

Falls der Backup-Job eine aktivierte Verschlüsselung besitzt, sollte diese auch beim Copy-Job aktiviert werden. Später mehr dazu.

Im Abschnitt Target muss das Backup Repository ausgewählt werden, auf welches der Copy-Job gespiegelt wird.

Ebenso kann hier die Aufbewahrungszeit definiert werden.

Falls der Backup-Job Verschlüsselung aktiviert hat, sollte der Copy-Job diese auch aktiviert haben. Dazu im Abschnitt Target auf Advanced klicken und im neuen Fenster in den Reiter Storage wechseln und die Verschlüsselung aktivieren.

Das Fenster mit OK schließen.

Den Assistenten nun bis zum Ende durchklicken und den Abschluss mit Finish bestätigen.

Unter Jobs befinden sich jetzt der Backup-Job und sein dazugehöriger Copy-Job.

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Veeam – Verschlüsselung aktivieren https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-verschluesselung-aktivieren/ Thu, 02 Dec 2021 12:43:54 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=248 Verschlüsselung gewinnt durch steigende IT-Sicherheitsanforderungen, aber auch durch gesetzlichen Vorgaben, immer mehr an Bedeutung. In Veeam Backup and Replication haben wir die Möglichkeit Backups zu [...]

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Verschlüsselung gewinnt durch steigende IT-Sicherheitsanforderungen, aber auch durch gesetzlichen Vorgaben, immer mehr an Bedeutung.

In Veeam Backup and Replication haben wir die Möglichkeit Backups zu verschlüsseln.

Lösung

Zuerst muss via Konsole eine Verbindung mit dem jeweiligen Veeam Backup and Replication Server hergestellt werden.

Hinweis: Der verbundene Benutzer muss Administratorenrechte in Veeam besitzen

In der Konsole zu Manage Password wechseln.

Im aufkommenden Fenster mit Add ein neues Passwort hinzufügen und die Fenster mit OK schließen.

Hinweis: Das Passwort sollte grundlegenden Sicherheitsstandards entsprechen und anschließend in z. B. KeePass sicher aufbewahrt werden. Ohne dieses Passwort werden keine Backups wiederhergestellt werden können.

Eine auftretende Meldung bezüglich Configuration Backup mit OK bestätigen.

Anschließend in Configuration Backup gehen.

Dort das Configuration Backup aktivieren und das richtige Backup Repository auswählen.

Des Weiteren die Backup file encryption aktivieren und das zuvor erstellte Passwort auswählen.

Zuletzt das Fenster mit OK schließen.

Im nächsten Schritt folgt die Aktivierung der Verschlüsselung in den Backup-Jobs.

Dazu in den Reiter Home navigieren und in die Einstellungen des Backup-Jobs gehen.

Dort auf Storage und Advanced klicken. Im neuen Fenster dann auf Storage gehen und die Encryption mit dem zuvor erstellen Passwort aktivieren. Die Fenster mit OK und Finish schließen.

Hinweis: Sind Copy-Jobs konfiguriert, müssen bei diesen ebenfalls diese Schritte für die Verschlüsselung durchlaufen werden.

Damit die Verschlüsselung greift, muss eine neue Backup-Kette erstellt werden.

Dazu mit gedrückter STRG-Taste einen Rechtsklick auf den entsprechenden Backup-Job machen und Start new backup auswählen.

Ein verschlüsseltes Backup ist durch sein Icon unter Backups im Punkt Disk zu erkennen.

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Veeam – Installation und Konfiguration https://danielgutermuth.de/veeam/veeam-installation-und-konfiguration/ Thu, 02 Dec 2021 11:51:03 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=189 Backups sind eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine ordnungsgemäße und seriöse IT-Infrastruktur. Egal ob Sicherung von Dokumenten, Fileshares oder der virtuellen Infrastruktur – sollte der [...]

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Backups sind eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine ordnungsgemäße und seriöse IT-Infrastruktur.

Egal ob Sicherung von Dokumenten, Fileshares oder der virtuellen Infrastruktur – sollte der GAU eintreten, ist man gerüstet. Nicht wenige Unternehmen sind durch Datenverlust in den Ruin getrieben worden.

Eine der wohl bekanntesten Backup-Lösungen ist die Veeam Suite.

In diesem Beitrag möchte ich die Installation und Grundkonfiguration von Veeam Backup & Replication vorstellen.

Installation

Die Veeam ISO mounten, den Setup starten und im Installationsmenü den Punkt Install bei Veeam Backup & Replication auswählen.

Falls eine Meldung über ein noch zu installierendes Paket erscheint, dies mit OK bestätigen.

Anschließend den Lizenzvereinbarungen zustimmen und weiter mit Next.

Nun muss die Lizenzdatei hinzugefügt werden. Besitzt man keine gültige Lizenz, so kann Veeam auch ohne Lizenz installiert werden. Die Installation entspricht dann der Veeam Community Edition. Nach der Installation kann jederzeit eine gültige Lizenz hinzugefügt werden.

Die Auswahl der Programmbestandteile kann auf den Standardwerten belassen werden.

Sollten beim System-Check Fehler auftauchen, weil z.B. benötigte Software fehlt, so können diese mit einem Klick auf Install nachinstalliert werden.

Anschließend ist der System-Check bestanden.

Zuletzt können noch die Standardeinstellungen verändert werden. Mit einem Klick auf Install wird die Veeam Installation gestartet.

Sobald die Installation abgeschlossen ist, kann der Assistent mit Finish geschlossen werden.

Konfiguration

Nach der Installation geht es nun an die Konfiguration. Es sei nochmal erwähnt, dass es sich hierbei nur im die Grundkonfiguration handelt. Weitere Informationen zu möglichen Konfigurationen sind in der Kategorie Veeam zu finden!

Die nun auf dem Desktop befindliche Veeam Backup & Replication Console starten und mit den Standardanmeldedaten via Connect verbinden.

Hinweis: Die Konsole kann auch auf einem anderen Gerät installiert und verwendet werden. Dazu einfach den Setup auf einem anderen Rechner starten und im Installationsmenü Veeam Backup & Replication Console zur Installation wählen. Bei der Verbindung statt localhost den Hostnamen oder die IP-Adresse des Veeam Servers eintragen. Dabei auch auf den richtigen Benutzer achten.

Nach einer Ladezeit öffnet sich die Veeam Konsole.

Eine Überprüfung des Lizenzstatus ergibt 10 freie Instanzen bei der Community Edition.

  • 1 gesicherte VM = 1 Instanz
  • 500GB gesicherte Filesharedaten = 1 Instanz

(Stand 2021)

Über die Einstellung Users and Roles können Benutzern Berechtigungen in Veaam zugewiesen bekommen.

Bevor Backup-Jobs erstellt werden können, muss zuvor noch die Backup-Infrastruktur eingerichtet werden.

Beginnend mit dem Backup Repository.

Dazu muss im Reiter Backup Infrastructure ein Rechtsklick auf Backup Repositories getätigt werden und anschließend das entsprechende Respository gewählt werden. In diesem Beispiel ein klassischer NFS-Share.

Im Assistenten muss dazu zunächst ein Name für dieses Repository angegeben werden.

Im nächsten Schritt werden die NFS-Daten benötigt.

Hinweis: Darauf achten, dass der Veeam-Server entsprechende Berechtigungen für den Share besitzt!

Sobald Veeam eine erfolgreiche Verbindung mit dem Share aufgebaut hat, werden automatisch passende Einstellungen vergeben. Hier ist zu sehen, dass Veeam das maximale Limit an gleichzeitigen Operationen auf dem Share auf 4 Stück begrenzen möchte. Diese Zahl kann manuell geändert werden, was ich aber nicht empfehlen würde. Veeam errechnet diese Zahl Anhand vieler verschiedener Performancekennzahlen des Shares (Netzwerkanbindung, Festplattentyp, etc.)

Als nächstes muss ein sog. Mount Server ausgewählt werden.

Veeam bietet die Möglichkeit verschiedene, andere Server als Mount Server für Jobs zu verwenden. Man muss also nicht alle Operationen über einen einzelnen Server laufen lassen. Das kann von Vorteil sein, wenn eine verteilte IT-Infrastruktur bestehet.

Dazu installiert Veeam auf dem entsprechenden Server einen Transportauftrag über welchem die Jobs abgewickelt werden.

In diesem Fall gibt es keinen anderen Mount Server, daher belassen wir es bei den Standardeinstellungen.

Zuletzt müssen die Einstellungen noch bestätigt werden und die Konfiguration des Backup Respository startet.

Sobald die Konfiguration abgeschlossen wurde, kann der Assistent geschlossen werden.

Die aufkommende Meldung mit Yes bestätigen.

Hierbei handelt es sich um das Backup der Konfiguration des Veeam Servers. Dieses wird standardmäßig täglich auf dem lokalen Server abgelegt. Weil es bekanntermaßen nicht zu empfehlen ist, Backups lokal zu sichern, werden nun die Backups auf dem neu erstellten Backup Respository abgelegt.

Nachdem das Backup Respositroy erstellt wurde, muss die virtuelle Infrastruktur hinzugefügt werden.

Dazu im Reiter Inventory einen Rechtsklick auf Virtual Infrastructure machen und Add server.. auswählen.

Hinweis: In diesem Beispiel handelt es sich um eine VMware vCenter Infrastruktur. Microsoft Hyper-V wäre aber auch möglich.

Im Assistenten muss der Name eingebenden werden. Wichtig dabei ist, dass es sich hierbei um den DNS-Hostnamen oder einen DNS-Alias handeln muss, welcher auf das vCenter verweist.

Anschließend müssen die Anmeldedaten für das vCenter eingetragen werden (Es muss sich um einen Benutzer mit Administrationsrechten oder vergleichbaren Rechten handeln).

Hinweis: Sollte ein Zertifikatshinweis erscheinen, kann dieser bestätigt werden.

Wurden die Eingaben bestätigt, verarbeitet Veeam diese und fügt das vCenter mit seiner Infrastruktur hinzu.

Die neu hinzugefügte virtuelle Infrastruktur ist nun im Menü zu finden.

Nachdem die Konfiguration der Backup Infrastruktur abgeschlossen wurde, können Backup Jobs erstellt werden.

Dazu in den Reiter Home wechseln und mit einem Rechtsklick auf Jobs den Punkt Backup und Virtual machines auswählen.

Im Assistenten zuerst einen Namen für den Job angeben.

Anschließend müssen die zu schützenden Cluster, Hosts oder VMs hinzugefügt werden.

Es besteht die Möglichkeit Ausnahmen (Exclusions) zu definieren. Das kann hilfreich sein, wenn prinzipiell ein kompletter Host gesichert werden soll, aber einzelne VMs darauf nicht.

Hinweis: Wie viele VMs gesichert werden können ist immer abhängig von der verwendeten Lizenz. Wird per Sockel lizenziert und man besitzt nur Lizenz für einen CPU-Sockel, der Host besitzt aber zwei CPU-Sockel, dann funktioniert es nicht. Identisch verhält es sich bei der Lizenzierung nach Instanzen. Mit 100 lizenzierten Instanzen können keine 150 VMs gesichert werden.

Nach der Auswahl der zu sichernden VMs, muss das zu verwendende Backup Respository ausgewählt werden. Hier darauf achten, dass bei der Auswahl das richtige Repository gewählt wird!

Des Weiteren kann hier die Aufbewahrungszeit definiert werden. Standardmäßig sind es 7 Tage.

In den erweiterten Einstellungen können noch weitere Optionen vorgenommen werden.

Im letzten Schritt wird der Zeitplan definiert. In diesem Beispiel wird der Job jeden Tag um 22Uhr ausgeführt.

Bei Fehlversuchen werden insgesamt bis zu drei Wiederholungen im 10 Minutentakt durchgeführt.

Falls gewünscht, kann auch ein Backup-Fenster definiert werden. Dort kann ausgewählt werden, wann Backups durchgeführt werden dürfen und wann nicht. Laufen Backup Jobs in die Verbotszone, werden sie abgebrochen.

In diesem Beispiel dürfen Backups zwar jeden Tag durchgeführt werden, aber zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Während am Samstag und Sonntag Backups den ganzen Tag laufen dürfen, werden sie Montag bis Freitag in der Zeit von 7Uhr bis 18Uhr untersagt. Läuft das Backup, wie definiert, am Sonntag um 22Uhr an und ist nicht bis Montag 7Uhr abgeschlossen, wird es automatisch beendet.

Wurde der Assistent erfolgreich abgeschlossen, findet sich der neu erstellte Backup Job in der Konsole unter Jobs. Dort sind auch die letzten Statusberichte verfügbar.

Der Beitrag Veeam – Installation und Konfiguration erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

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