Sonstiges Archive - Daniel Gutermuth https://danielgutermuth.de/category/sonstiges/ IT Blog Wed, 16 Feb 2022 00:12:24 +0000 de hourly 1 Microsoft Partnerschaft Lizenzen (MPN) https://danielgutermuth.de/sonstiges/microsoft-partnerschaft-lizenzen-mpn/ Wed, 16 Feb 2022 00:12:22 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=1193 Für viele Unternehmen sind Lizenzen aus der Microsoft Partnerschaft „geschenkte“ Lizenzen. Schaut man sich die nüchternen Zahlen an, so erscheint eine jährliche Gebühr von 1.600€ [...]

Der Beitrag Microsoft Partnerschaft Lizenzen (MPN) erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Für viele Unternehmen sind Lizenzen aus der Microsoft Partnerschaft „geschenkte“ Lizenzen.

Schaut man sich die nüchternen Zahlen an, so erscheint eine jährliche Gebühr von 1.600€ für eine Silber-Partnerschaft bzw. 3.800€ für eine Gold-Partnerschaft um einiges attraktiver als viele tausende Euro an Kosten für normale Kauflizenzen.

Lizenzen aus dem Microsoft Partnerprogramm sind aber kein Allerheilsmittel zur Reduzierung von Lizenzkosten, sondern führen in vielen Bereichen zu mitunter gravierenden Einschränkungen.

Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf die Richtigkeit. Bei Fragen immer an Microsoft wenden!

Grundregeln

  • Alle über das MPN Programm bereitgestellten Lizenzen sind nur für die interne Nutzung gedacht
  • Es dürfen weder Kunden (oder sonstige Personen/Entitäten) Zugriff auf Systeme unter dieser Lizenzierungen erhalten, noch Lizenzen aus diesem Kontingent verwenden
  • Systeme unter dieser Lizenzierung dürfen nicht zur Entwicklung von kundenspezifischer Individualsoftware verwendet werden. (u.a. Visual Studio)
  • Lizenzen welche eine aktive Software Assurance (SA) benötigen, dürfen nicht verwendet werden
  • Die Lizenzen dürfen nicht für den Azure-Hybrid-Benefit verwendet werden, da hierfür eine aktive SA benötigt wird

Voraussetzungen

Die enthaltenen Lizenzen sind abhängig vom jeweiligen Partnerstatus und der gewählten Kompetenz.

Unabhängig von der Kompetenz erhält jeder Microsoft Partner sogenannte Core Benefits.

  • Gold Core Benefits ➔ Enthaltene Grundlizenzen für Gold Partner
  • Silber Core Benefits ➔ Enthaltene Grundlizenzen für Silber Partner

Zusätzlich zu den Core Benefits erhalten Partner Lizenzen aufgrund ihrer Kompetenz. Diese Lizenzen unterscheiden sich von Kompetenz zu Kompetenz. Während eine Cloud-Kompetenz hauptsächlich Lizenzen für Azure bzw. Cloudanwendungen enthält, erhalten Partner mit einer Windows and Devices Kompetenz eher on-premise Lizenzen wie Windows Server.

Natürlich sind zur Aufnahme in das Microsoft Partnerprogramm und den Erwerb des Silber- bzw. Gold-Status auch Qualifikationen erforderlich. Dazu müssen, je nach gewählter Kompetenz, eine bestimmte Anzahl an Mitarbeiter entsprechende, offizielle Zertifizierungen ablegen.

Lizenzbeispiele

Hier ein Auszug aus den Core Benefits.

ProduktSilberGold
Microsoft 365 E325100

Als Silber-Partner würde man 25x Microsoft 365 E3 Lizenzen als Prepaid für ein Jahr erhalten. Das alleine hat schon einen Wert ein Wert von ca. 9.450 €

ProduktSilberGold
Windows Server 2019 Standard3264

Betrachtet man die Windows Server Standard Core Benefits bei einer Silber-Partnerschaft, so ergibt sich ein Wert von ca. 1.400 €

Wie bereits erläutert darf der Blick nicht nur „gierig“ auf die enthaltenen Lizenzen fallen, sondern auch auf die Bedingungen die mit diesen verbunden sind. Microsoft hat keinen Grund Lizenzen zu verschenken. Wäre alles so einfach und toll, würde jeder Microsoft Partner werden und keinerlei Lizenzen mehr erwerben.

Vorteile und Nachteile

VorteileNachteile
LizenzkosteneinsparungStrenge Regeln bei den Nutzungsrechten
Große Auswahl an Software und Cloud-Leistungen inkludiertMPN Programmbedingungen können sich jährlich ändern
➔ Lizenzen können jederzeit aus dem Programm genommen werden
➔ Neue Zertifizierungen müssen abgelegt werden
➔ Keine Downgraderechte
Microsoft Partner Support
Außenwirkung durch Microsoft Zertifizierungen
➔ Kundenvertrauen

Wie in der Tabelle zu lesen, gibt es gravierende Nachteile nur auf MPN-Lizenzen zu setzen.

Besonders hervorzuheben ist der hohe administrative Aufwand des Lizenzmanagements.

Durch die strengen Vorgaben (u.a. Internal Use Rights) muss zu jeder Zeit die Lizenztreue gewährleistet sein. Schon der kleinste Verstoß kann mitunter zu drastischen Konsequenzen führen, sollte Microsoft ein Lizenz-Audit durchführen.

Ebenso besteht keine Planungssicherheit.

Microsoft kann die MPN Programmbedingungen jährlich ändern. So können Lizenzen ersatzlos aus dem Programm gestrichen oder auch neue Zertifizierungen verlangt werden.

Zu guter Letzt das Thema Downgraderechte.

Diese fehlen bei Lizenzen aus dem MPN. Für einen Administrator heißt dies, er muss immer die aktuellste Version einer Software verwenden, wenn diese über die MPN-Lizenzen lizenziert ist. Das klassische Beispiel wären Windows Server Lizenzen. Sobald eine neue Windows Server Version in das Partnerprogramm aufgenommen wurde, müssen alle Systeme (innerhalb eines Jahre) auf diese neue Version upgedatet werden. Ein Mischbetrieb von mehreren Versionen unter der MPN-Lizenzierung ist nicht gestattet (keine Downgraderechte).

Fazit

Der Beitrag mag sich wie ein Abgesang auf die Microsoft Partnerschaft lesen – ist es aber nicht!

Die Microsoft Partnerschaft bietet viele Vorteile und öffnet an vielen Stellen auch Türen.

Wenn ein Unternehmen aber einzig wegen Lizenzkosteneinsparung eine Microsoft Partnerschaft anstrebt, dann ist das auf Dauer zum Scheitern verurteilt.

Ja, Microsoft Partnerschaft Lizenzen sind ein sehr guter Benefit, ersetzen aber kein seriöses und zukunftssicheres Lizenzmanagement!

Der Beitrag Microsoft Partnerschaft Lizenzen (MPN) erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Microsoft Windows Server Lizenzierung https://danielgutermuth.de/microsoft/windowsserver/microsoft-windows-server-lizenzierung/ Tue, 15 Feb 2022 21:57:48 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=1155 Für viele ist die Microsoft Windows Server Lizenzierung ein Buch mit sieben Siegeln. Sobald man sich aber einen Überblick verschafft hat, ist es gar nicht [...]

Der Beitrag Microsoft Windows Server Lizenzierung erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Für viele ist die Microsoft Windows Server Lizenzierung ein Buch mit sieben Siegeln. Sobald man sich aber einen Überblick verschafft hat, ist es gar nicht mehr so schlimm.

Dieser Beitrag soll einen groben Überblick in den Lizenzierungsdschungel geben und beschäftigt sich mit der allgemeinen Lizenzierung der Windows Server Standard und Windows Server Datacenter Edition. Die Windows Server Essential Edition wird hier nicht weiter erläutert.

Da jede IT-Umgebung einzigartig ist, muss sie auch so geplant werden. Eine Standardvorlage gibt es nicht. Daher bitte ich das Nachfolgende lediglich als unverbindliche Information zu betrachten.

Allgemeine Informationen

Serverlizenzierung:

Eine Lizenz = Ein Server? ➔ Leider nicht!

Die Lizenzierung erfolgt nach Anzahl der physischen Kerne des Hosts.

  • Jeder physische Prozessor wird mit mindestens acht Kernen gewertet
  • Jeder physische Server wird mit mindestens 16 Kernen gewertet
  • Alle physischen und aktiven Kerne im Server müssen unter Berücksichtigung der Regeln 1 und 2 lizenziert werden
  • Um mit der Standard Edition zwei weitere VM-Rechte zu erhalten, müssen alle physischen und aktiven Kerne erneut nach Regel 1 und 2 lizenziert werden

Hinweis: Betrachtet werden ausschließlich die physischen Kerne. CPU Funktionen wie Hyperthreading / SMT werden nicht berücksichtigt!

Host AHost B
Sockel22
Kerne pro Sockel48
Kerne gesamt816
Zu lizenzierende Kerne1616

Auch wenn Host A nur 8 Kerne besitzt müssen aufgrund der Mindestanforderung trotzdem 16 Kerne lizenziert werden. Es würden so also 8 Kerne „verschenkt“ werden.

Zugriffslizenzen:

Jeder Benutzer (und/oder jedes Gerät) benötigt zum Zugriff auf einen Windows Server Dienst eine entsprechende Zugriffslizenz (CAL). Dieser Dienst kann beispielsweise DHCP, DNS oder auch das Active Directory sein.

  • User-CALs: Ein bestimmter User ist berechtigt, mit unterschiedlichen Geräten auf die Windows Server Dienste zuzugreifen
    • Lizenzierung pro Benutzer
    • Empfohlene Lizenzierungsmethode für die meisten Anwendungsfälle
  • Device-CALs: Ein einzelnes Gerät mit unterschiedlichen Benutzern ist berechtigt auf die Windows Server Dienste zuzugreifen.
    • Lizenzierung pro Gerät
    • Empfohlen wenn ein Gerät von vielen unterschiedlichen Benutzern verwendet wird (z. B. ein PC im Schichtbetrieb)

Hinweis: Auch externe Personen bzw. Geräte welche auf Dienste wie DHCP zugreifen, müssen lizenziert werden! Als Beispiel könnte hierfür ein Gäste-WLAN genannt werden. Meldet ich eine Person mit ihrem Gerät in das Gäste-WLAN ein und dieses erhält eine DHCP-Adresse durch einen Windows DHCP-Dienst, so muss für dieses Gerät eine CAL vorhanden sein.

Unterschied Windows Server Standard / Datacenter

Die Versionen Standard und Datacenter unterscheiden sich nicht nur in der Lizenzierung, sondern auch im erweiterten Funktionsumfang. Besonders bei der geplanten Verwendung als Hyper-V Host sind diese Unterschiede von Bedeutung.

Windows Server 2022 StandardWindows Server 2022 Datacenter
Unlimitierte Anzahl an OSEs unterstütztUnlimitierte Anzahl an OSEs unterstützt
2 OSE Instanzen in der Lizenz inkludiertUnlimitierte Anzahl an OSEs pro Datacenter Lizenz
Jedes weitere OSE-Paar benötigt weitere Standard LizenzenErweitere VM-Funktionalität (Wenn als Hyper-V-Host verwendet)

Zusätzlich überwiegt mit fortschreitender Virtualisierung der Kostenvorteil der Datacenter-Lizenz im Gegensatz zur Standard-Lizenz. (Allgemeine Informationen beachten)

Das untere Beispiel beschreibt die Standard-Lizenzierung eines Hosts mit einem Sockel und 32 Kernen. Die Grundlizenzierung von 32 Kernen beinhaltet 2 OSEs (z. B. VMs). Für jedes weitere OSE-Paar muss nun zusätzlich der komplette Host nachlizenziert werden – also wieder 32 Kerne.

Kostenbeispiel

Anhand eines Beispiels wird schnell deutlich wie unterschiedlich die Lizenzkosten zwischen Standard und Datacenter sind. Ausgangspunkt ist eine gewünschte Abdeckung von insgesamt 240 Kernen.

Standard Lizenzierung
Datacenter Lizenzierung

Während die Standard-Lizenzierung hier mit über 1.000.000 € zu buche schlägt, sind es bei der Datacenter-Lizenzierung „nur“ knappe 70.000 €. Nicht zu vergessen, dass hier bereits eine unendliche Anzahl an OSEs lizenziert sind, während bei Standard jedes weitere OSE-Paar nachlizenziert werden muss!

Der Beitrag Microsoft Windows Server Lizenzierung erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Windows und Linux Systeme auf Log4j Bibliothek überprüfen https://danielgutermuth.de/microsoft/windows10-11/windows-und-linux-systeme-auf-log4j-bibliothek-ueberpruefen/ Wed, 15 Dec 2021 20:18:14 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=989 Mit Hilfe eines Befehls können Systeme auf das Vorhandensein einer Log4j Bibliothek geprüft werden. Dabei ist es egal ob es sich um ein Windows oder [...]

Der Beitrag Windows und Linux Systeme auf Log4j Bibliothek überprüfen erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Mit Hilfe eines Befehls können Systeme auf das Vorhandensein einer Log4j Bibliothek geprüft werden. Dabei ist es egal ob es sich um ein Windows oder Linux Betriebssystem handelt.

Hier eine andere Möglichkeit zur Prüfung.

Hinweis: Diese Methode soll als schneller Check auf Log4j dienen, eignet sich aber nicht für embedded Log4j.

Lösung

In Windows die Eingabeaufforderung oder auf Linux ein Terminal öffnen und den entsprechenden Befehl einfügen.

Hinweis: Der Laufwerkbuchstabe kann angepasst werden.

dir c:\*log4j*.jar /s
find / -iname "*log4j*.jar"

Sollte der Befehl Log4j Dateien finden, kann über deren Dateinamen die Bibliothekversion abgeleitet werden.

Im unteren Beispiel wäre log4j-1.2.12.jar die Version 1.2.12 und damit nicht von der Sicherheitslücke CVE-2021-44228.

Hinweis: Um ganz sicher zu gehen, sollte die Version im Manifest der Datei geprüft werden.

Der Beitrag Windows und Linux Systeme auf Log4j Bibliothek überprüfen erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
SAP Logon GUI – Installation und Konfiguration https://danielgutermuth.de/sonstiges/sap-logon-gui-installation-und-konfiguration/ Wed, 15 Dec 2021 13:51:52 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=952 In diesem Beitrag werden die Schritte für die Installation einer SAP Logon GUI, sowie das Importieren einer bestehenden Konfiguration beschrieben. Als Beispiel dient die SAP [...]

Der Beitrag SAP Logon GUI – Installation und Konfiguration erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
In diesem Beitrag werden die Schritte für die Installation einer SAP Logon GUI, sowie das Importieren einer bestehenden Konfiguration beschrieben.

Als Beispiel dient die SAP Logon GUI 7.20. Andere Version sind aber nahezu deckungsgleich.

Lösung

Zuerst den SAP GUI Installer starten und durchlaufen. Sollte es um eine standardmäßige Installation handeln, können die Default-Einstellungen meistens beibehalten werden.

Sobald die Installation abgeschlossen wurde, den Installer mit Fertig beenden.

Anschließend die SAP Logon GUI initial starten. Am einfachsten geht das über die Windows-Suche mit dem Suchbegriff SAP.

In der SAP GUI auf den Punkt Verbindungen klicken und das Programm danach wieder schließen.

Im nächsten Schritt werden bestehende SAP Konfigurationen / Verbindungen importiert.

Dazu in den Pfad C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\SAP\Common\ wechseln und die vorhandenen Daten daraus löschen.

Hinweis: BENUTZERNAME muss mit dem eigenen Benutzernamen ersetzt werden!

Anschließend die Daten der zu importierenden SAP Konfigurationen / Verbindungen dort hinein kopieren.

Hinweis: Die bestehende Konfiguration muss natürlich bereits vorhanden sein (z. B. aus einem Backup oder einer anderen SAP Logon GUI).

Am Ende sollte es ungefähr wie folgt aussehen:

Nun kann die SAP Logon GUI wieder gestartet werden und sollte unter Verbindungen die importierten Verbindungen anzeigen.

Damit ist die SAP Logon GUI Installation und Konfiguration abgeschlossen.

Der Beitrag SAP Logon GUI – Installation und Konfiguration erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Android in einer virtuellen Maschine installieren und verwenden https://danielgutermuth.de/microsoft/windows10-11/android-in-einer-virtuellen-maschine-installieren-und-verwenden/ Mon, 06 Dec 2021 13:01:08 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=617 Android kann nicht nur auf einem Smartphone oder Tablet verwendet werden, sondern auch am heimischen PC. Als Basis dafür kommen hierbei VirtualBox und ein Android [...]

Der Beitrag Android in einer virtuellen Maschine installieren und verwenden erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

]]>
Android kann nicht nur auf einem Smartphone oder Tablet verwendet werden, sondern auch am heimischen PC. Als Basis dafür kommen hierbei VirtualBox und ein Android Image aus dem Projekt Android x86 zum Einsatz.

In diesem Beispiel wird Android 9 64bit auf einer virtuellen Maschine installiert werden. Generell ist es egal, ob es ein Android 9, Android 10, Android 11, etc. ist. Der Ablauf ist immer identisch, vorausgesetzt es werden die Projekt Android x86 Images verwendet.

Voraussetzungen

  • VirtualBox >= 6.1
  • Android x86 Image
  • PC mit mindestens 4GB RAM
  • 10GB Festplattenspeicher
  • Virtualisierungsfunktionen müssen im BIOS/UEFI aktiviert sein

Hinweis: Es besteht keine Garantie, dass es funktioniert. Ausführung auf eigene Gefahr!

Lösung

VirtualBox herunterladen installieren.

Für die Installation die Standardparameter verwenden.

Der VM einen Namen geben. Den Typ und Version als Linux setzen, sowie 2048MB als Arbeitsspeicher zuweisen.

Festplatte erzeugen wählen und im zweiten Fenster mindesten 10 GB Dateigröße zuweisen. Als Dateityp der Festplatte VDI auswählen. Danach auch Erzeugen klicken.

In die Eigenschaften der gerade erstellten VM gehen und sicherstellen, dass folgende Konfigurationen gesetzt sind:

System:

  • Prozessor → Prozessoren → 2
  • Beschleunigung → KVM

Anzeige:

  • Bildschirm → Grafikspeicher 128MB
  • Bildschirm → Grafik-Controller → VBoxSVGA

Massenspeicher:

  • Massenspeicher → Controller: SATA → leer → Abbild auswählen → Android Image auswählen

Die VM starten und warten bis der Boot-Manager erscheint.


Dort auf „Advanced options“ gehen und „Auto Installation – Auto install to specific harddisk“ wählen. Die Anschließende Meldung mit „Yes“ bestätigen. Sobald die Installation abgeschlossen wurde , im VM-Fenster unten auf das CD-Symbol einen Rechtsklick machen und „Medium entfernen“ klicken. Danach „Run Android x86“ mit „OK“ bestätigen.

Anschließend lädt Android in den Willkommensbildschirm, wo die Ersteinrichtung vorgenommen wird. Danach kann Android verwendet werden.

Fehlerhilfe

Sollte es zu Problemen mit dem Start von Android kommen, so kann man die VM stoppen und in den Einstellungen die unten stehenden Anpassungen vornehmen.

  • Anzeige Bildschirm Grafik-Controller VBoxVGA
  • Anzeige Bildschirm Beschleunigung 3D-Beschleunigung aktivieren
  • System Hauptplatine Erweitert Hardware-Uhr in UTC aus
  • Der Beitrag Android in einer virtuellen Maschine installieren und verwenden erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

    ]]>
    MacOS in Virtual Box installieren https://danielgutermuth.de/microsoft/windows10-11/macos-in-virtual-box-installieren/ Mon, 06 Dec 2021 11:43:23 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=596 Viele Leute benötigen ein MacOS System für Tests oder Entwicklung, wollen dafür aber kein separates, physikalisches System anschaffen. Genau für solche Fälle gibt es virtuelle [...]

    Der Beitrag MacOS in Virtual Box installieren erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

    ]]>
    Viele Leute benötigen ein MacOS System für Tests oder Entwicklung, wollen dafür aber kein separates, physikalisches System anschaffen.

    Genau für solche Fälle gibt es virtuelle Maschinen (VMs).

    VMs simulieren ein System, wodurch mehrere Gastsysteme auf einem Host betrieben werden können. Das spart Geld und Ressourcen.

    Im Fall von MacOS wird die die Open Source Virtualisierungssoftware Oracle VirtualBox verwendet.

    Mit Hilfe dieser Software erstellen wir eine Mac OS VM und konfigurieren sie so, dass MacOS verwendet werden kann.

    Natürlich ist die Performance nicht mit der auf nativer Hardware zu vergleichen, aber besser als nichts.

    Voraussetzungen

    • VirtualBox
    • VirtualBox Extension Pack
    • MacOS Image (Beispiel: MacOS Big Sur oder Monterey)
    • Gültige MacOS Lizenz
    • PC mit mindestens 8GB RAM
    • 50GB Festplattenspeicher
    • Virtualisierungsfunktionen müssen im BIOS/UEFI aktiviert sein

    Hinweis: Es besteht keine Garantie, dass es funktioniert. Ausführung auf eigene Gefahr!

    Lösung

    VirtualBox und das Extension Pack herunterladen und nacheinander installieren.

    Die Installationsassistenten können mit den Standardparametern durchlaufen werden.

    VirtualBox starten und über Neu die virtuelle Maschine erstellen. Im unteren Bereich des Fensters auf Experten-Modus klicken.

    Der VM einen Namen geben. Den Typ und Version als Mac OS X setzen, sowie 4096 MB als Arbeitsspeicher zuweisen.

    Festplatte erzeugen wählen und im zweiten Fenster mindesten 50 GB Dateigröße zuweisen. Als Dateityp der Festplatte VHD auswählen. Danach auch Erzeugen klicken.

    In die Eigenschaften der gerade erstellten VM gehen und sicherstellen, dass folgende Konfigurationen gesetzt sind:

    System:

    • Hauptplatine → Bootreihenfolge → Diskettenlaufwerk entfernt
    • Prozessor → Prozessoren → 2
    • Prozessor → Erweitert → PAE/NDC aktivieren

    Anzeige:

    • Bildschirm → Grafikspeicher 128MB

    Massenspeicher:

    • Massenspeicher → Controller: SATA → leer → Abbild auswählen → MacOS Image auswählen

    USB:

    • USB-Controller aktivieren → USB-3.0-COntroller aktivieren

    Damit die VM funktioniert, muss zusätzlicher Code in die Konfiguration der VM hinzugefügt werden.

    In die Windows-Suche CMD eingeben und mit einem Rechtsklick „als Administrator ausführen“ wählen. Die Befehle nacheinander eingeben und mit Enter bestätigen. Danach CMD schließen.

    cd "C:\Program Files\Oracle\VirtualBox"
    
    VBoxManage.exe modifyvm "MacOS" --cpuidset 00000001 000106e5 00100800 0098e3fd bfebfbff
    
    VBoxManage setextradata "MacOS" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiSystemProduct" "iMac19,1"
    
    VBoxManage setextradata "MacOS" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiSystemVersion" "1.0"
    VBoxManage setextradata "MacOS" "VBoxInternal/Devices/efi/0/Config/DmiBoardProduct" "Mac-AA95B1DDAB278B95"
    
    VBoxManage setextradata "MacOS" "VBoxInternal/Devices/smc/0/Config/DeviceKey" "ourhardworkbythesewordsguardedpleasedontsteal(c)AppleComputerInc"
    
    VBoxManage setextradata "MacOS" "VBoxInternal/Devices/smc/0/Config/GetKeyFromRealSMC" 1

    Die VM starten und warten, bis sie in den MacOS Setup gebootet hat.

    Anschließend die Sprache wählen und die „Disk Utility“ (Festplattendienstprogramm) starten. Dort die erzeugte leere Festplatte (VBOX HARDDISK Media) auswählen und auf „erase“ klicken. Nun der Festplatte einen beliebigen Namen geben, das Format auf „Mac OS Extended (Journaled)“ und das Scheme auf „GUID Partition Map“ setzen. Zuletzt mit „erase“ bestätigen.
    „Disk Utility“ schließen

    Zurück im Menü „Install macOS xxx“ wählen und die gerade partitionierte Festplatte zur Installation auswählen.

    Die erste Stufe der Installation dauert ca. 15 Minuten. Anschließend gibt es einen Neustart, der Stufe zwei der Installation triggert.

    Stufe zwei dauert ca. 30 Minuten.

    Hinweis: Wenn der Setup “Less than a minute remaining” meldet, dann dauert es trotzdem noch ca. eine Stunde bis die Installation abgeschlossen ist. In machen Fällen kann es auch drei Stunden dauern.

    Zum Abschluss befindet man sich im Willkommensbildschirm von MacOS.

    Nach der initialen Konfiguration, kann die MacOS VM verwendet werden.

    Hinweis: Wer mit der Performance einer nativen Installation rechnet, der rechnet falsch.
    Die VM ist für Testzwecke oder diverse Entwicklungszwecke geeignet.

    Der Beitrag MacOS in Virtual Box installieren erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

    ]]>
    Android – Samsung Galaxy S2 Android 11 / LineageOS 18.1 https://danielgutermuth.de/sonstiges/android-samsung-galaxy-s2-android-11-lineageos-18-1/ Sun, 05 Dec 2021 15:38:18 +0000 https://danielgutermuth.de/?p=544 Schon ganze 10 Jahre ist es her, dass das Samsung Galaxy S2 im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Offiziell wurde das Galaxy S2 bis Android Jelly [...]

    Der Beitrag Android – Samsung Galaxy S2 Android 11 / LineageOS 18.1 erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

    ]]>
    Schon ganze 10 Jahre ist es her, dass das Samsung Galaxy S2 im Jahr 2011 veröffentlicht wurde. Offiziell wurde das Galaxy S2 bis Android Jelly Bean 4.1.1 unterstützt, danach viel der Support weg – zumindest der offizielle Samsung Support.

    Durch Custom Firmware wie den CyanogenMod oder jetzt LineageOS, wird das Galaxy S2 weiter am Leben gehalten und hat damit nach 10 Jahren neuere Android Versionen zur Verfügung, als manche zwei Jahre alte Flaggschiff Android Smartphones.

    Die Hardware ist hoffnungslos veraltet:

    • Ein Dual-Core Prozessor
    • 1 GB Arbeitsspeicher
    • 4,3 Zoll 480 x 800 Pixel Display

    Heißt das aber automatisch auch, dass das Galaxy S2 deswegen nicht mehr zu gebrauchen ist?

    Warum sollte man auf dieses Smartphone Android 11 bzw. LineageOS 18.1 installieren? Als „Daily-Driver“ wird es wohl nicht mehr dienen, dafür ist die Performance einfach zu schwach, aber das ist bei einem 10 Jahre alten Smartphone nicht verwunderlich. Genau deshalb ist es umso erstaunlicher, welch große Community noch dahinter steht und Zeit opfert, damit die neusten Android Versionen auch für das alte Galaxy S2 bereitstehen!

    Zweifelsohne war das Galaxy S2 ein Smartphone der Spitzenklasse. Allein der brillante OLED-Bildschirm war DAS Highlight – Heute nehmen wir das für gegeben! Umso schöner ist es, die Möglichkeit zu haben, die Entwicklung des Galaxy S2 über 10 Jahre miterleben zu können. Von Android 2.3.5 Gingerbread bis zu Android 11.

    Wer einmal alle diese Android Versionen und deren Geschichte erleben möchte, kann dies mit dem Galaxy S2 und ca. 20€ Budget tun!

    In diesem Beitrag wird das Flashen von Android 11 bzw. LineageOS 18.1 beschrieben

    Hinweis: Alles geschieht auf eigene Gefahr

    Voraussetzungen

    • Samsung Galaxy S2 i9100
    • ODIN3 3.07
    • Lineage-18.1-20210912-UNOFFICIAL-i9100 (jeweils aktuell)
    • i9100-LOS-16.0-Emulated-Storage.pit
    • i9100-LOS-16.0-Emulated-Storage-TWRP-3.3.1-1.img
    • optional: Falls Google-Dienste benötigt werden
    • BiTGApps-arm-11.0.0-R39_signed (jeweils aktuell)

    Hinweis: Alle Daten auf dem Smartphone werden gelöscht!
    Getestet wurde diese Tutorial mit den oben genannten Dateien!

    Download-Links am Ende des Beitrags.

    Lösung

    Download-Modus

    1. ODIN entpacken und starten.
    2. Das Smartphone in den Download-Modus versetzen.
      Wie funktioniert das?
      Volume down + Power + Home halten, bis ein Warnbildschirm erscheint. Dann Volume up zur Bestätigung.
    3. Smartphone via USB mit dem PC verbinden.

    ODIN

    1. Auf den PC in ODIN wechseln.

    Hinweis: Falls ODIN das erste Mal benutzt wird und noch keine Samsung Smartphone Treiber installiert wurden, müssen diese vorher installiert werden! Windows findet die Treiber nach einer Weile meistens auch selbst.

    1. Auf „PIT“ klicken und die vorher heruntergeladene Datei auswählen.
    2. Das gleiche Spiel auch bei „PDA„.
    3. Anschließend sicherstellen, dass „Auto Reboot“ abgewählt und „Re-Partition“ gewählt ist! Mit „Start“ den Vorgang beginnen. Nach Abschluss, kann ODIN geschlossen werden.

    Hinweis: Sind in ODIN die Felder ausgegraut, können diese in der „Odin.ini“ welche sich im ODIN-Verzeichnis befindet aktiviert werden. Dazu diese Datei mit einem Editor öffnen, bei RePartion eine 1 setzen und bei AutoReboot eine 0. Danach einfach mit STRG+S speichern und schließen. ODIN anschließend neu starten und die Felder sollten richtig sein.

    Recovery Modus

    1. Das Smartphone herunterfahren
      Volume up + Power + Home halten bis der Bildschirm aus ist.
    2. In den Recovry Modus starten
      Volume up + Power + Home ca. 5 Sekunden halten, dann loslassen.

    Anschließend lädt das Smartphone in das TWRP Recovery Menü.

    TWRP

    1. In TWRP „Swipe to allow Modifications“ wählen.
    2. Nun müssen einige Vorbereitungen getroffen werden:
    • Wipe → Format Data → yes
    • Wipe → Advanced Wipe →
      • Davik / ART Cache
      • Cache
      • System
      • Non-emulated Storage
    • Am Ende „Swipe to Wipe“ drücken.

    Flashen

    1. Dazu das Smartphone mit USB an den PC anschließen.
      SD-Karte ist natürlich auch möglich!
    2. Am PC sollte das Gerät „omni_i9100“ erscheinen. Dort in „Internal Storage“ das LineageOS Image hineinkopieren. BiTGApps kann dort ebenfalls hineinkopiert werden.
    3. Zum Flashen in TWRP zu Install gehen und dort das LineageOS Image auswählen. BiTGApps können mit „Add more Zips“ angehängt werden.
    4. Das Smartphone in System booten (TWRP Hauptmenü → Reboot → System).

    Hinweis: Bei der Frage, ob die TWRP App installiert werden soll, immer verneinen, da es sonst zur Bootloop kommt!

    Android 11

    Der erste Boot kann bis zu 20 Minuten dauern. Anschließend wird man vom Einrichtungsbildschirm begrüßt. Sobald die Ersteinrichtung abgeschlossen wurde, kann das Galaxy S2 verwendet werden.

    Fehlerhilfe

    • Fehlermeldungen bei „Format Data“
      • Diese können vorerst ignoriert werden.
      • Falls das Smartphone am Ende nicht booten sollte, das Tutorial ein zweites Mal durchführen.
    • „Internal Storage“ erscheint nicht am PC
      • USB-Kabel nochmal aus- und einstecken
      • Eine SD-Karte verwenden
    • BiTGApps statt GApps und Co. verwenden!
      • Beispiel: BiTGApps-arm-11.0.0-R39
      • GApps haben bei mir immer zu Fehlern geführt!

    Download

    Der Beitrag Android – Samsung Galaxy S2 Android 11 / LineageOS 18.1 erschien zuerst auf Daniel Gutermuth.

    ]]>